Baerbock wird UN-Präsidentin

Deutschlands Lachnummer goes global.

Es ist kaum zu glauben, aber es ist wahr: Annalena Baerbock, die deutsche Außenministerin mit dem diplomatischen Feingefühl eines Trampolinspringers, soll Präsidentin der UN-Generalversammlung werden. Die Nominierung, die Mitte März 2025 von der noch geschäftsführenden Ampel-Regierung durchgedrückt wurde, ist ein Skandal, der selbst in Berlin die Augenbrauen hochzieht und in New York für Kopfschütteln sorgt. Statt der hochqualifizierten Diplomatin Helga Schmid, die mit Jahrzehnten Erfahrung und einem tadellosen Ruf für den Posten vorgesehen war, setzt Deutschland auf eine Politikerin, deren größte Errungenschaft darin besteht, ausgesprochen dumme und tollpatschige Bemerkungen abzusondern und Völkerrecht als optionales Accessoire zu behandeln. Willkommen in der neuen deutschen Außenpolitik: peinlich, parteibuchgesteuert und ein internationaler Witz.

Die Geschichte beginnt am 18. März, als ZDF-heute und die Deutsche Presse-Agentur melden, dass Baerbock für die Sitzungsperiode 2025/26 als deutsche Kandidatin nominiert wurde. Ihre Wahl im Juni gilt als Formsache, der Amtsantritt soll im September erfolgen – vorausgesetzt, die Welt erholt sich bis dahin vom Schock. Eigentlich war Helga Schmid, die ehemalige Generalsekretärin der OSZE und Mitverhandlerin des Iran-Deals, die logische Wahl. Doch die Ampel, in ihren letzten Zuckungen vor der Machtübergabe an CDU und SPD, entschied sich für einen letzten grünen Coup. Christoph Heusgen, Ex-Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, nennt es eine „Unverschämtheit“ und bezeichnet Baerbock als „Auslaufmodell“. Sigmar Gabriel rät ihr, bei Schmid „in die Lehre“ zu gehen. Selbst auf X, dem früheren Twitter, tobt die Empörung: „Baerbocks Verständnis von Völkerrecht ist wackelig – peinlich für Deutschland“, schreibt @superaicram. Und er hat recht.

Was qualifiziert Baerbock für diesen Job? Ihre Bilanz als Außenministerin ist eine Aneinanderreihung von PR-Stunts und Flops. Sie posiert barfuß auf Pazifikinseln für den Klimaschutz, nennt Xi Jinping einen „Diktator“ und liefert Waffen in Krisengebiete, während sie von „feministischer Außenpolitik“ schwadroniert. Ihre Reden sind voll von Pathos, aber leer an Substanz – ein Stil, der vielleicht in Wahlkampfarenen funktioniert, aber in den holzgetäfelten Sälen der UN nur Fremdscham auslöst. Helga Schmid hingegen bringt 36 Jahre Erfahrung mit, spricht mehrere Sprachen fließend und hat echte diplomatische Erfolge vorzuweisen. Baerbock? Ihr Englisch ist holprig, ihre Geografiekenntnisse legendär schlecht („360 Grad“ und „hunderttausende Kilometer lassen grüßen) und ihr Völkerrechtstudium endete mit einem abgebrochenen Master in London. Das ist keine Basis, um die Sitzungen von 193 Mitgliedsstaaten zu leiten.

Die UN-Generalversammlung ist kein Spielplatz für Politiker auf Jobsuche. Die Präsidentin muss vermitteln, Mehrheiten organisieren und in Krisenzeiten Ruhe bewahren – Fähigkeiten, die Baerbock in drei Jahren Außenministerium nicht mal ansatzweise beweisen konnte. Ihre Amtszeit war geprägt von Konflikten: Russland, China, der Nahe Osten – überall hinterließ sie eher Spannungen als Lösungen. In New York wird sie auf Diktatoren treffen, die ihre Redezeit überziehen und Delegationen, die aus Protest den Saal verlassen. Wie will sie das managen? Mit einem Appell an „Multilateralismus“ und einem Lächeln für die Kameras? Das reicht vielleicht für eine Instagram-Story, aber nicht für die Weltbühne.

Die Nominierung stinkt nach politischem Kuhhandel. Die Ampel wusste, dass ihre Tage gezählt sind – die Grünen holten bei der Wahl nur 11,6 Prozent, ein Desaster nach Habecks Rückzug. Baerbock selbst lehnte eine Fraktionsführung aus „persönlichen Gründen“ ab, nur um wenige Tage später diesen Top-Job zu ergattern. Das riecht nach einem Deal: Die Grünen sichern ihrer Ikone einen goldenen Abgang, während Merz und die CDU stillhalten, um die Koalition nicht zu gefährden. Regierungssprecher Fischer verteidigt es als „Bekenntnis zu den UN“ – ein schwacher Versuch, Parteipolitik als Staatsräson zu verkaufen. Auf X schreibt @PapkeGerhard: „Grünroter Parteibuchklüngel statt Qualität. Blamabel für Deutschland.“ Treffender lässt es sich kaum sagen.

Die Reaktionen sprechen Bände. Russland wettert gegen die „Enkelin eines Nazis“ – eine perfide Anspielung auf Baerbocks Großvater, der in der Wehrmacht diente. UN-Diplomaten sind laut FOCUS online (25. März) wütend: „Wir haben Monate mit Schmid geplant – alles umsonst?“ Ein Mitarbeiter soll Heusgen geschrieben haben: „Wir dachten, so was passiert nur in autoritären Staaten.“ Sogar eine YouGov-Umfrage zeigt: 57 Prozent der Deutschen lehnen die Nominierung ab. Baerbock selbst bleibt cool. Am 27. März sagte sie auf der Konferenz „Europe 2025“: „Es geht nicht um Personen, sondern um Deutschland.“ Schön geredet, aber niemand kauft es ihr ab.

Was bedeutet das für Deutschland? Ein Imageverlust, der wehtut.

Die UN ist kein „Selbstbedienungsladen“, wie Heusgen sagt, doch genau so wirkt es. Statt mit Kompetenz zu punkten, schickt Berlin eine polarisierende Figur, die mehr durch Selbstinszenierung als durch Ergebnisse auffällt. Der Posten ist zwar eher zeremoniell – der Generalsekretär bleibt das wahre Gesicht der UN –, aber er ist ein Symbol. Baerbock könnte Deutschlands Ansehen als seriösen Akteur unterminieren, gerade wenn sie in „Hinterzimmern“ (ihr Wort) mit osteuropäischen Verbündeten plaudert, statt globale Krisen zu meistern.

Und dann die Ironie: Baerbock, die von „Regeln verteidigen“ spricht, verdrängt eine Frau, die diese Regeln lebt. Ihr „feministischer“ Anspruch zerbröselt, wenn sie Schmid ausbootet – eine Karrierediplomatin, die sich den Posten verdient hat. Stattdessen setzt sich die Grünen-Politikerin selbst ins Rampenlicht, unterstützt von einer Regierung, die längst keine Legitimation mehr hat. Das ist nicht Empowerment, das ist Egoismus.

Am Ende bleibt ein bitterer Nachgeschmack. Baerbock mag in New York eine große Rede halten, aber die Welt wird nicht zuhören – sie wird lachen oder wegschauen. Deutschland hätte mit Schmid eine starke Stimme gehabt; stattdessen bekommen wir eine peinliche Fußnote. Wenn das der „starke politische Akzent“ ist, von dem Baerbock schwärmt, dann gute Nacht. Die UN verdient Besseres – und Deutschland erst recht.

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