Platzeck will Deutschlandflagge für Schulabgänger.

Es ist schon lange Tradition, dass die Schüler zum Abschluss ihrer Schulzeit ein billiges Heftchen mit dem Grundgesetz bekommen. Nun hat der frühere Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck vorgeschlagen, den Schülern eine Deutschlandflagge auszuhändigen.
Welch ein Ansinnen – und das auch noch von einem ehemaligen Grünen? Wo doch selbst unsere allmächtige Kanzlerin, die Raute des Grauens, ihrem Generalsekretär Gröhe auf öffentlicher Bühne dieses nationale Symbol entriss und wegwarf.
Platzeck hatte vorgeschlagen, jedem Schüler „zur Erhöhung der Sichtbarkeit der Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold“ am Ende der Schulzeit eine Deutschlandflagge zu schenken. Natürlich wurde der Vorschlag abgelehnt, weil er zu nationalistisch ist. Man hat Angst davor, dass das als „rechter Akt“ angesehen werden könnte.
In Amerika wäre es kaum vorstellbar, keine amerikanische Flagge im oder vor dem Haus zu haben. Bei jedem Interview mit einem Politiker hängt in irgend einer Ecke immer eine amerikanische Flagge. Aber nicht nur in Amerika ist das so, das sehen wir in fast allen anderen Ländern der Erde auch. Warum nicht in Deutschland? Sind die Politiker hier zu schissig, haben sie keinen Arsch in der Hose und befürchten in die rechte Ecke gestellt zu werden? Oder haben sie einfach nur Angst vor Merkel, die ja sogar die Unverschämtheit besitzt, die Flagge wegzuwerfen?
Beim Horsti Drehhofer (Richiger Name: Horst Seehofer) scheint das jedenfalls so zu sein. Er hat Platzecks Vorschlag mit der Begründung abgelehnt, das Grundgesetz mit den aufgedruckten Farben Deutschlands würde vollkommen ausreichen. Seehofer meinte wohl, „Von der gesonderten Aushändigung der Nationalflagge am Ende der Schullaufbahn wird dagegen abgeraten. – Die Aushändigung einer hochwertigen Ausgabe des Grundgesetzes in den Farben der Nationalflagge an jede Schülerin und jeden Schüler wird – vorbehaltlich der Verfügbarkeit der Haushaltsmittel in Höhe von 800.000 Euro – befürwortet.“
Na ja, das Heftchen mit dem Grundgesetz lässt sich leider nur schwer aus dem Fenster oder an einen Fahnenmast hängen.
Wahrscheinlich hat der Innenminister große Angst davor, dass tausende Schüler nach der Abschlussfeier fahnenschwenkend nach Hause torkeln könnten und so ein ausgesprochen nationalistisches Bild abgeben würden. Vielleicht hat esr aber auch nur wieder Schiss vor dem nächsten Anschiss seiner Chefin.
Andererseits verstehe ich nicht ganz, was der Wendehals Drehhofer überhaupt damit zu tun hat. Die Entscheidung sollte doch eigentlich in den Händen der Kultusministerin Karliczek, oder wenigstens bei den Kultusministerien der Länder liegen
Böse Zungen behaupten nun, dass Platzeck einen Fehler bei der Farbwahl der Flagge gemacht haben könnte. Hätte er die Verteilung einer Regenbogeflagge an die Schüler gefordert, wäre das ganz sicher genehmigt worden.
Nach der Bundestagswahl ist zu befürchten, dass die CDU eine Koalition mit den Grünen eingeht. Da muss man natürlich jetzt schon die Weichen richtig stellen und dem nächsten Koalitionspartner, der ja nach Merkel als oberster Deutschlandhasser zu bewerten ist, keine Steilvorlagen bieten. Alles, was auch nur ansatzweise pro Deutsch sein könnte, muss vermieden werden. Die Grünen können natürlich nicht mit einer Partei zusammen regieren, die mit dem dicken Zeh die Linie nach rechts überschritten hat.
Seehofer hätte gut daran getan, dem Platzeck den Gefallen zu tun und die deutschen Heranwachsenden wieder ein wenig Heimatliebe und Verbundenheit mit Deutschland zu vermitteln, anstatt hier armselig und beschämend einzuknicken.
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