Grenze zur ungehörigen Provokation eindeutig überschritten.

Wo sind die Grenzen zu einer ungehörigen Provokation? Ich finde, mit dieser Aktion wären die Grenzen weit überschritten worden. Auch Manuel Neuers Spielführerbinde in den Regenbogenfarben ist eine klare Provokation der Ungarn und hat auf dem Platz bei einem Spiel gegen die ungarische Nationalmannschaft nichts verloren!
Wie sich die Ungarn gegenüber Schwulen und Lesben verhalten ist alleine ihre Angelegenheit, denn auch Ungarn ist immer noch ein souveräner Staat. Nicht, dass ich es richtig finde, wie sie mit Homosexuellen umgehen, aber es geht uns verdammt nochmal nichts an!
Wie würden wir denn reagieren, wenn die Ungarn bei einem Spiel in Budapest, oder besser noch in München, Fähnchen der AfD an die Zuschauer verteilen würden? Man stelle sich mal vor, bei einem Spiel in München gegen Israel sagen, wenn die Arena in den Farben der Palästinenser leuchten würde – oder vielleicht umgekehrt? Wäre auch sicher lustig, wenn bei einem Spiel gegen Russland die Umrisse der Krim auf die Stadionhülle projeziert würden.
Ich bin wirklich gespannt, ob Neuer auch bei der WM in Katar sich traut diese Binde zu tragen. Ich glaube, mehr Ärger können er und „Die Mannschaft“ sich nicht einhandeln.
Wenn die Spieler sich politisch engagieren wollen, dann sollen sie in die Politik und nicht auf den Fussballplatz gehen.
Was die UEFA hier angeordnet hat, ist eigentlich eine verdiente Ohrfeige für Söder und Reiter. Trotzdem stellt der Münchners OB Reiter, sich wie ein trotziger Junge vor die Mikrofone und wirft der UEFA, sowie auch dem DFB ein Ignorieren der Menschenrechte und Förderung der Homophobie vor. Er will nun das Rathaus, den Olympiaturm und ein Windrad in Stadionnähe in den Regenbogenfarben illuminieren. Eine solche Aktion ist ebenfalls eine ungehörige Provokation der ungarischen Regierung und steht diesem „alten Revoluzzer“, wie er sich selbst gerne sieht, nicht zu!
Ich hoffe auf entsprechende Konsequenzen seitens der UEFA und des DFB.
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