Schlägt Annalena Baerbock einen ähnlichen Weg wie Claudia Roth in ihrer Karriere ein? Sie scheint zumindest für die grüne Kanzlerkandidatin ein Vorbild zu sein. Anders kann ich mir jedenfalls die „Korrekturen“ in ihrem Lebenslauf nicht erklären. Wobei Korrekturen hier als Synonym für Lügen steht.
Claudia Roth hat nichts beruflich verwertbares gelernt, nie richtig gearbeitet und auch sonst nichts herausragendes geleistet. Sie hat nie politische Verantwortung übernommen und ist trotzdem seit dem 22.10.2013, ohne jegliche erkennbare Qualifikation, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages. Den zufällig erlangten Job als Managerin einer Ost-Rockband, die es mittlerweile nicht mehr gibt, ist sicher keine Qualifikation für den Einzug in den deutschen Bundestag. Bei einem Fussballer würde man sagen, der ist über den Ball gestolpert und hat aus Versehen ein Tor geschossen. Der Fussballer würde sich freuen und seienen Mitspielern für die gute Vorarbeit danken.
Bei Claudia Roth ist das anders. Sie fühlt sich von irgend einem Gott für dieses Amt berufen und lebt die Macht dieser Position voll und ganz aus. Ungeliebte und parteifremde Parlamentarier werden von ihr immer wieder aus Bagatellgründen zur Ordnung gerufen. Besonders die Redezeit der regierungskritischen Politiker wird von ihr penibel überwacht.
Aber lassen wir das, es ist ja nur Claudia Roth. Eine Frau mit schillerndem Äußeren und ohne relevante innere Werte. Kurz, außen Hui und innen Pfui.
Wie ist das bei Annalena Baerbock? Sie hat in der Vergangenheit gerne mit ihrer vermeintlichen Kompetenz geprotzt und muss nun 11 (elf) Positionen in ihrem Lebenslauf „korrigieren“. Ich bin 25 Jahre älter als die gute Annalena und habe, trotz qualifizierter Aus- und Weiterbildungen, verschiedener Positionen bei systemrelevanten Arbeitgebern und langjähriger Erfahrung als selbständiger Unternehmer keine 11 Positionen in meinem Lebenslauf. Selbst, wenn es 11 Positionen wären, müsste ich keine einzige davon korrigieren oder ändern. Bei Frau Baerbock ist das anscheinend anders, da muss kräftig geändert und gelöscht werden, weil so gut wie nichts davon stimmt.
So hatte Frau Baerbock in ihrem Lebenslauf angegeben, Büroleiterin der Europaabgeordneten Elisabeth Schroedter in Brüssel gewesen zu sein. Das war falsch und der Tätigkeitsort wurde letzten Montag entfernt.
Bereits zuvor hatte Frau Baerbock falsche Angaben zu Mitgliedschaften in Organisationen geändert. Sie hatte dort zum Beispiel eine Mitgliedschaft in der Transatlantik-Stiftung German Marshall Fund und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR aufgeführt. Diese „Mitgliedschaft“ hat es aber nie gegeben. Jetzt wurde die Überschrift der Seite geändert und lautet nun „Beiräte, (Förder-)Mitgliedschaften, regelmäßige Unterstützung“.
Ebenso falsch waren ihre Angaben zu ihrer Ausbildung. Da verwies Baerbock auf ihr Studium der Politischen Wissenschaften an der Universität Hamburg von 2000 bis 2004, ohne dabei auf einen Abschluss einzugehen. Dass sie ihr Studium lediglich mit dem Vordiplom beendet hat, hatte sie wohl vergessen.
Die Parallele zu Roth ist schnell gezogen. In ihrer Vita findet sich keine abgeschlossene Ausbildung und kein politisch relevantes Amt, das sie zu der mächtigsten Frau in Europa qualifizieren würde. Es fanden sich allerdings einige Lügen und Hochstapeleien in ihrem Lebenslauf, die jetzt schnell und ohne besonderen Kommentar korrigiert und gelöscht werden mussten.
Ein weiteres Beispiel für die Oberflächlichkeit dieser Politikerin sind die „vergessenen“ Nebeneinkünfte, die sie dem Deutschen Bundestag hätte melden müssen. Sicher kann man mal eine Nebeneinnahme vergessen, wenn man so viel beschäftigt ist. Aber kann man das auch bei mehreren meldepflichtigen Einnahmen über 3 Jahre einfach so „vergessen“? Ich denke nicht!
Ich glaube, wir können gespannt sein, was sonst noch so an Ungereimtheiten, nicht nur über Frau Baerbock, sondern über alle Grünen so ans Licht kommen wird.
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